Der seelische Biorhythmus nimmt Einfluss auf die innere und äußere Wahrnehmungs-und Empfindungskraft, generell auf unsere Gefühlswelt, auf Intuition und Schöpferkraft. Besonders wichtig ist er für Berufe, die mit Menschen umgehen müssen, z.B. für Erzieher, Ärzte, Krankenpfleger oder Seelsorger.
In der sogenannten „Hoch-Phase“ ist man gefühlsmäßig beweglicher, die positiven Seiten des Lebens werden leichter erkannt. Es fällt nicht schwer, eine optimistische Sicht auf das Leben zu gewinnen und auch zu behalten.
In 14-tägigen Abstand, immer genau am Wochentag der Geburt, beschert der seelische Biorhythmus dem Menschen einen Wechseltag, eine kurze, und manchmal auch etwas konfuse Zeitspanne: Gefühlsbedingtes Chaos, seelische Konflikte. Daher kommt auch der Begriff „Sonntagskind“: Menschen, die an einem Sonntag geboren sind, erleben immer sonntags im Abstand von 14 Tagen einen kritischen Tag. Und der Sonntag lässt sich meistens problemlos überstehen, weil dieser Tag bei den meisten frei ist, und nicht sonderlich viel Stress mit sich bringt.
Während der „Tief-Phase“ verarbeitet man schlechte Nachrichten immer weniger gut, man rutscht leichter in eine pessimistische, niedergeschlagene und ängstliche Grundstimmung. Die Sinnlosigkeit vieler Dinge im Leben wird jetzt stärker empfunden. An diesen Tagen, besonders gegen Ende der „Tief-Phase“, ist erhöhte Selbstdisziplin nötig, um dem Pessimismus nicht zu viel Raum zu geben. Während dieser Phase kann es also helfen, den sogenannten „inneren Schweinehund“ zu überwinden, und frisch und frei ins Leben zu starten.
Kindern, die gerade ihr seelisches Tief durchlaufen, eine Strafpredigt zu halten, ist ein vergebliches Unterfangen – hier passiert dann die typische „Zum einen Ohr rein, zum anderen Ohr raus-Geschichte“.An diesen Tagen interessiert sich meistens kein Kind für die Moral seiner Eltern.
Übrigens ist das meiner Ansicht nach nicht nur bei Kindern der Fall…

Kategorie: Allgemein
Autor: Anna
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