Ich hab mir schon oft gedacht, dass der erwachsene Mensch von Kleinkindern sehr viel lernen kann. Sie haben sich dem Konzept, welches über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spricht, noch nicht angepasst. Sie leben im Moment. Sie sind nur auf die unmittelbare Gegenwart, auf das Jetzt bezogen.
Wenn man älter wird, neigt man dazu, die Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft zu projizieren. Der Erwachsene sieht meiner Meinung nach immer das, was vorher oder nachher kommt, lebt aber nicht im Moment, der aber so wichtig ist.
Ich kenne das ja von mir selber. Mir fällt es zum Beispiel total schwer, das, was ich gerade tue, mit vollstem Herzen zu tun, weil ich in Gedanken schon längst einen Schritt voraus bin. Ich frage mich, was als nächstes kommt und was ich alles beachten muss. Ich denke sowieso viel zu viel, als dass ich einfach in den Moment hineinlebe. Ich beneide jedes Kind um diese wunderbare und wertvolle Eigenschaft.
Toll wäre es ja, wenn man es schaffen zu können, die Phantasien über die Vergangenheit beiseite zu schieben und auch nicht an die Zukunft zu denken. Das einzige, was zählt, das ist der Moment, weil das die einzige Zeit ist, die es gibt. Niemand kann mit Sicherheit sagen, was morgen passiert, zwar kann man sich an Hellseher z.B. bei Questico wenden, die oft eine recht genaue Prognose geben können, aber dennoch halte ich es für ganz wichtig, den Moment, der gerade ist, zu genießen und auszuleben. Im Grunde genommen, ist er das einzige, was wir haben….

Kategorie: Gefühle, Probleme im täglichen Leben
Autor: Anna
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